• DHL Paket Versand nur 3,95 €
  • Versandkostenfrei ab 39,95 €
  • Bestellhotline: 030 / 60 92 78 98 von 9-16 Uhr
  • zum Geschäftskunden-Login
Shop  »  Akku  »  Bleiakkus  »  Nass

 

Nass Akkus - bewährte, wirtschaftliche Starterbatterie-Technologie

Nass Akkus sind Akkumulatoren, bei denen sich die Elektroden aus Blei oder Bleioxid in einem nassen Elektrolyten aus Schwefelsäure befinden. Nass Akkus werden heute vor allem als Starterbatterie in Pkw, Lkw, Motorrädern, Booten oder Caravans eingesetzt. Ein weiteres Einsatzfeld von Nass Akkus sind Reinigungsmaschinen, mobile Hebebühnen, Flurförderzeuge und kleinere Elektrofahrzeuge wie Golf-Caddies, die durch Nass Akkus zuverlässig mit Energie versorgt werden können. Auch USV- oder TK-Anlagen, Notstrombeleuchtungen und medizinische Geräte lassen sich mit speziellen Nass Akkus wartungsarm und betriebssicher über Jahre nutzen.

Welche Arten von Nass Akkus gibt es?

Am weitesten verbreitet ist die herkömmliche Blei-Säure-Batterie, die allerdings bauartbedingt nicht wartungsfrei ist. Eine Weiterentwicklung stellen wartungsfreie Kalzium-Batterien dar. Deren Elektroden bestehen nicht aus Blei und Bleioxid, sondern aus Kalzium. Im Vergleich zu Blei-Säure-Batterien entstehen hierbei weniger Ausgasungen. Daher können diese Nass Akkus dicht verschlossen werden und sind kipp- und auslaufsicher. Und für moderne Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik wurden EFB-Batterien (Enhanced Flooded Battery) entwickelt, die besonders widerstandsarm sind und sich auch wiederholt schnell auf- und entladen lassen.

Was muss beim Einbau von Nass Akkus beachtet werden?

Aufgrund der chemischen Reaktionen in einem Nass Akku entsteht während der Endphase des Ladevorganges Knallgas, eine explosive Mischung von Wasser- und Sauerstoff. Daher muss bei diesen Akkumulatoren generell auf ausreichende Belüftung geachtet werden. Wegen des flüssigen Elektrolyts dürfen diese Batterien nur aufrecht montiert werden, um ein Austreten von Batteriesäure zu verhindern. Des Weiteren sind die Stromspeicher relativ schwer, so dass beim Ein- oder Ausbau oft Unterstützung erforderlich ist.

Was bedeutet "nicht wartungsfrei" und wie werden Nass Akkus gewartet?

Anders bei als geschlossenen Akkus (z. B. Gel- oder AGM-Batterien) können die beim Laden entstehenden Gase (Sauerstoff und Wasserstoff) nicht innerhalb der Batterie wieder zu Wasser umgewandelt (rekombiniert) werden. Daher muss der Flüssigkeitsstand in den einzelnen Zellen des Akkus in regelmäßigen Abständen überprüft werden; Fehlmengen sind mit destilliertem Wasser aufzufüllen. Ohne diese Batteriepflege verlieren die Bleiakkus aufgrund von Elektrolyse und Verdunstung mit der Zeit Wasser und damit Ladungskapazität.

Wie werden Nass Akkus richtig geladen?

Das regelmäßige Laden an einem passenden Ladegerät verlängert die Lebens- und Nutzungsdauer von Bleiakkus erheblich. Auf Tiefentladung reagieren sie sehr empfindlich und können bereits durch einmalige Tiefentladung unbrauchbar werden. Das Ladegerät muss zu Beginn einen hohen Ladestrom liefern und den Ladestrom kontinuierlich reduzieren, bis die Batterie wieder vollständig aufgeladen ist. Zudem sollte das Ladegerät einen Schutz vor Überladung bieten, weil diese sich negativ auf die Kälteverträglichkeit der Akkumulatoren auswirkt.

Was ist beim Betrieb von Nass Akkus generell zu beachten?

Aufgrund ihres Aufbaus sind Bleiakkus relativ kälteempfindlich. Sie sollten daher in kühlen oder kalten Einsatzumgebungen möglichst nur in vollgeladenem Zustand verwendet werden. Beim Einsatz ist grundsätzlich auf eine ausreichende Belüftung zu achten. Und bei Arbeiten an der Batterie ist der Umgang mit Feuer und offenem Licht zu vermeiden.