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AGM Akkus für den professionellen Einsatz

Für industrielle Anwendungen, bei denen es besonders auf eine hohe Lebensdauer, geringe Selbstentladung und Wartungsfreiheit der Akkumulatoren ankommt, werden häufig AGM Akkus (AGM steht für "Absorbent Glass Mat") eingesetzt. Diese speziellen Bleiakkus enthalten keinen flüssigen Elektrolyt, vielmehr ist der Elektrolyt in einer Glasfasermatte gebunden.

Hierdurch haben AGM Akkus im Vergleich zu anderen Bleiakkus deutliche Vorteile:

 

  • Der Elektrolyt ist zuverlässig im Inneren des Akkus gebunden und kann selbst dann nicht auslaufen, wenn der Akku seitlich oder über Kopf eingesetzt bzw. verwendet wird.
     
  • AGM Akkus sind absolut wartungsfrei und bieten eine lange Lebensdauer (bis zu 5 oder 6 Jahre). Einzelne Modelle für den industriellen Einsatz halten auch deutlich länger - 10 Jahre oder mehr.
     
  • Die Akkus überzeugen im Langzeiteinsatz durch eine geringe Selbstentladungsrate und kurze Wiederaufladungszyklen.
     
  • AGM Akkus reagieren weniger empfindlich auf niedrige Umgebungstemperaturen und gewährleisten so eine hohe Betriebssicherheit.

 

Zudem sind AGM Akkus im Vergleich zu anderen Akkutechnologien deutlich günstiger in der Anschaffung und stellen damit für viele Anwendungen eine ausgereifte, kostengünstige und zuverlässige Stromversorgung dar.
 

AGM Akkus - ausgereifte Technik für viele Anwendungen

Typische Anwendungsbereiche für AGM Akkus sind Anlagen oder Systeme wie

 

  • USV-Anlagen,
     
  • Notbeleuchtungen,
     
  • Alarmanlagen,
     
  • Telekommunikations-Systeme oder
     
  • Medizintechnik.

 

Auch Automaten können mit den auslaufsicheren und kompakten Akkumulatoren zuverlässig und über Monate mit Strom versorgt werden. Da das Vlies im Inneren des Akkus den Ionenfluss beim Beladen nur geringfügig abbremst, können AGM Akkus schneller mit stärkerem Strom aufgeladen werden und, sofern erforderlich, auch größere Strommengen an den angeschlossenen Verbraucher liefern.

Bei GWS Powercell sind AGM Akkus verschiedener Hersteller erhältlich, die ein breites Anwendungsspektrum sowohl im industriellen Bereich als auch für Hobby und Freizeit abdecken. Für besonders kritische Anwendungen bieten wir zudem auch zyklenfeste Ausführungen vieler Akkumodelle an. Diese gewährleisten über einen Zeitraum von mehreren Monaten eine konstante Stromversorgung. Dazu finden Sie bei uns eine große Auswahl an Kapazitäten und Spannungen, damit der gewählte Akku optimal zu Ihrem jeweiligen Leistungsbedarf passt.

AGM Akkus richtig aufladen

Die Akkumulatoren sind zwar relativ tiefentladesicher, können also auch nach einer einmaligen Tiefentladung wieder vollständig geladen werden. Dennoch ist es empfehlenswert, den Akku direkt nach einer Entladung wieder aufzuladen. Generell sollten AGM Akkus nur mit einem passenden Ladegerät mit erweiterter Kennlinie (IUoU-Kennlinie) aufgeladen werden.

Diese Ladegeräte begrenzen beim Erreichen einer kritischen Spannung den zugeführten Ladestrom automatisch und vermeiden so eine Überladung. Die Außentemperatur während des Ladevorgangs sollte sich im Idealfall im Bereich von 20-25 °C bewegen, wobei moderne Ladegeräte mit einem Temperaturfühler ausgestattet sind, der beim Ladevorgang die Umgebungstemperatur berücksichtigt und die Ladeströme entsprechend reguliert. Ein solches Ladegerät ist absolut empfehlenswert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhöhen.

Ein AGM Akku kann mit einer Ladespannung von bis zu 14,8 V aufgeladen werden, wodurch sich die Ladedauer im Vergleich zu anderen Bleiakkus verkürzt. Um den Ladezustand des geladenen Akkus zu ermitteln, sollte die Ruhespannung frühestens 12 Stunden nach einem abgeschlossenen Ladevorgang gemessen werden.

Was ist beim Anschließen des Akkus zu beachten?

Beim Wechsel eines Akkus oder nach dem Aufladen außerhalb des Verbrauchers ist die richtige Reihenfolge für den Anschluss zu beachten: Zunächst den Pluspol des Verbrauchers mit dem Pluspol des Akkus verbinden, danach den Minuspol des Verbrauchers mit dem Minuspol des Akkus. Bei Akkus mit Schraubanschluss muss auf einen ausreichend festen Sitz der Schrauben geachtet werden. Ein Drehmoment von 8-10 Nm ist ausreichend, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten.

Wird der Akku in einem beweglichen Gerät (z. B. als Starterbatterie in einem Motorrad oder Wohnmobil) eingesetzt oder ist er Vibrationen ausgesetzt, sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob alle Schraubverbindungen noch ausreichend fest sitzen. So können Sie eine ungewollte Unterbrechung der Stromversorgung oder einen Kurzschluss vermeiden.